Lutz Michaelis
Eine private Homepage.

Wo ich Urlaub mache

Die Urlaubsziele der Menschen sind so vielfältig wie die Erde selbst. Deshalb spiegelt diese Seite natürlich persönliche Interessen wieder. Und das ist gut so, denn sonst würden wir uns alle am selben Ort treffen.

Mich zieht es i.d.R. in den Süden. Natürlich wegen des meist schönen Wetters und der im Gegensatz zu Deutschland etwas lockeren Lebenseinstellung der Menschen. Drei meiner Favoriten möchte ich hier und auf weiteren Seiten (siehe Links) vorstellen:

 

Kanarische Inseln (Spanien)

Wappen - Kanarische Inseln (Lizenz: Public Domain)Die Kanarischen Inseln gehören geografisch zu Afrika, politisch aber zu Spanien. Sie liegen etwa 100 bis 500 Kilometer westlich des südlichen Marokko im Atlantik und bestehen aus den sieben Hauptinseln Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma, Gomera und El Hierro sowie den sechs kleinen eher unbekannten Nebeninseln Alegranza, Graciosa, Montana Clara, Lobos, Roque del Este und Roque del Oeste. Zusammen bilden sie eine der siebzehn Autonomen Gemeinschaften Spaniens.

Karte der Kanarischen Inseln by Wikipedia (Foto: Hansen, Lizenz: CC BY-SA 3.0)Alle Inseln der Kanaren sind vulkanischen Ursprungs. Die letzten großen Vulkanausbrüche gab es im 18. Jahrhundert auf Lanzarote, wo noch heute beeindruckende Landschaften zu besichtigen sind und der heiße Atem der Erde hautnah zu spüren ist. Aber auch in jüngster Zeit, 1971, brach auf La Palma noch ein Vulkan aus. Der höchste Berg der Kanarischen Inseln ist der 3.718 Meter hohe Pico del Teide auf Teneriffa. Er ist zugleich Spaniens höchste Erhebung.

Pico del Teide auf Teneriffa (Foto: Lutz Michaelis)Auf den Kanaren herrscht ein über das ganze Jahr relativ gleichmäßiges angenehmes mediterransubtropisches Klima, was dem Archipel den Beinamen Inseln des ewigen Frühlings einbrachte. In den Küstenregionen schwanken die Temperaturen etwa zwischen 25 und 17 oC. Durch die im Verhältnis zur Fläche der Inseln z.T. recht großen Höhenunterschiede, ist der Süden meist trockener. Auf diesen Inseln findet man fast alle Klimazonen der Erde. So ist es auf Teneriffa keine Seltenheit, dass man bei  über 20 oC von der Küste losfährt und auf dem Teide Schnee und Minusgrade vorfindet.

Dunas de Maspalomas (Foto: Lutz Michaelis)Die Pflanzenwelt ist stark abhängig von der Höhenlage, der Regenmenge und Bodenbeschaffenheit. Daher ist sie von Insel zu Insel sehr unterschiedlich. Von den etwa 1270 ursprünglich auf den Kanaren beheimateten Pflanzen sind ca. 530 endemisch bzw. sogar inselendemisch, d.h., sie kommen nur dort vor. Insgesamt hat man ungefähr 2200 höhere Pflanzenarten gezählt.

Die Tierwelt wird hauptsächlich von Reptilien und Vögeln dominiert. Wohl jeder Besucher hat schon die Kanareneidechse gesehen, die bis zu 35 cm lang werden kann. Auf El Hierro existiert eine besondere unter Naturschutz stehende Art mit einer Länge von bis zu 75 cm. Von den zahlreichen Vogelarten sind besonders die endemischen zu nennen, wie Kanarischer Buntspecht, Kanarische Waldohreule, Rotkehlchen und Blaufinken. Symbolwert hat der Kanarienvogel. Die Insekten sind mit mehreren Tausend Arten vertreten, von denen zahlreiche wieder endemisch sind.

La Baranda (Foto: Lutz Michaelis)Um diese einmaligen Naturschönheiten zu erhalten, wurden Nationalparks eingerichtet:
Nationalpark Teide auf Teneriffa, Timanfaya-Nationalpark auf Lanzarote, Caldera de Taburiente auf La Palma und Nationalpark Garajonay auf La Gomera. Dazu kommen noch viele Naturschutzgebiete, -reservate, -denkmäler und Landschaftsschutzgebiete.

Puerto de Mogán (Foto: Lutz Michaelis)Die größte Stadt der Kanarischen Inseln ist Las Palmas de Gran Canaria mit ca. 380.000 Einwohner. Insgesamt leben auf den Inseln über 2 Millionen Menschen. Das Bevölkerungswachstum der letzten Jahrzehnte resultiert hauptsächlich aus Einwanderungen, angeführt von den Deutschen (ca. 36.000) und Briten (ca. 34.000). Bis zum 15. Jahrhundert lebten hauptsächlich Guanchen auf dem Archipel. Die spanischen Eroberer vernichteten deren Kultur nahezu. Beide Bevölkerungsgruppen vermischten sich in der Folgezeit. Heute bilden jedoch Spanier die größte Bevölkerungsgruppe. Der Ausländeranteil liegt bei 12,3 Prozent. Die offizielle Landessprache ist Spanisch.

Mundo Aborigen (Foto: Lutz Michaelis)Die Wirtschaft der Kanarischen Inseln wird hauptsächlich vom Dienstleistungssektor (78 %) getragen, der von den jährlich über 10 Millionen Touristen lebt. Aber auch der Export von Bananen, Tomaten und weiteren landwirtschaftlichen Produkten ist nicht unbedeutend.

Von den besuchten Inseln Lanzarote, La Palma, Teneriffa und Gran Canaria, ist letztere mein Favorit.

 

Flagge - Kanarische Inseln (Lizenz: Public Domain)

 zum Seitenanfang

 

Balearische Inseln (Spanien)

Wappen - Balearische Inseln (Lizenz: Public Domain)Die Balearischen Inseln sind eine Inselgruppe im westlichen Mittelmeer und eine Autonome Gemeinschaft Spaniens. Neben den Hauptinseln Mallorca und Menorca gehören auch die Pityusen mit Ibiza und Formentera dazu. Nicht zu vergessen sind auch die mit Abstand kleinste bewohnte Insel Cabrera und weitere 146 unbewohnte Inseln, zu denen die unter Naturschutz stehenden Felseninseln Dragonera und Pantaleu gehören. Größte Insel aber ist Mallorca.

Karte der Balearischen Inseln by Wikipedia (Foto: Hansen, Lizenz: CC BY-SA 3.0)Die Balearischen Inseln sind die Fortsetzung des andalusischen Felsengebirges, das sich von Gibraltar über die Sierra Nevada hinzieht und vom spanischen Festland durch einen bis zu 1500 Meter tiefen Meeresgraben getrennt ist. Entstanden sind sie vor etwa 100 Mio. Jahren.

Mallorca (Foto: Lutz Michaelis)Auf den Balearen herrscht ein gemäßigtes subtropisches Klima. Je nach Insel und Lage können die jährlichen Niederschläge stark differenzieren, was sich auch in der jeweiligen Vegetation zeigt. Flora und Fauna werden in zahlreichen Naturschutzgebieten vor Schäden durch den Tourismus geschützt. Gleichzeitig ist in vielen Gebieten die weitere Bebauung stark eingeschränkt.

Römisches Theater auf Mallorca (Foto: Lutz Michaelis)Die Urbevölkerung der Balearen stammt vermutlich von der Iberischen Halbinsel. Erste Siedlungen stammen aus dem 4. Jahrtausend vor Christus. In der Antike waren die Inseln von den Phöniziern abhängig, 123 v. Chr. eroberten sie die Römer und siedelten romanisierte Südspanier an, die u.a. auch die Stadt Palma auf Mallorca gründeten. Später nahmen die Vandalen die Inseln in Besitz. Es folgten wiederum Rom, die Republik Pisa, die Mauren und nach 1344 wurden sie schließlich Teil der spanischen Monarchie. 1833 wurde die spanische Provinz der Balearischen Inseln gegründet, 1983, nach dem Ende der Franco-Diktatur, erhielten die Balearen den Autonomiestatus.

"Bierkaiser" in S'Arenal (Foto: Lutz Michaelis)Mit dem Ausbau des Fremdenverkehrs stieg die Wirtschaftskraft der Balearen stark an. Das Pro-Kopf-Einkommen ist das höchste in ganz Spanien. 74 Prozent der arbeitenden Bevölkerung sind im Dienstleistungsbereich beschäftigt. Besonders hat davon die Bauwirtschaft profitiert. Demgegenüber sind Landwirtschaft und Industrie nur von geringer Bedeutung.

Besucht habe ich bisher nur Mallorca, die größte Insel der Balearen.

 

Flagge - Balearischen Inseln (Lizenz: Public Domain)

zum Seitenanfang

 

Gardasee (Italien)

Gardasee vom Monte Baldo (Foto: Lutz Michaelis)Der Gardasee, italienisch Lago di Garda, ist der größte der oberitalienischen Seen und auch der größte See Italiens. Entstanden ist der See während der letzten Eiszeit durch den Etschgletscher. Er liegt zwischen den Alpen und der Poebene auf einer Höhe von 65 m über dem Meeresspiegel. Während der nördliche Teil des Sees von Bergen bis 2000 m Höhe, wie z.B. dem Monte Baldo, umschlossen wird, liegt der südliche Teil in der Ebene. Gespeist wird der See hauptsächlich von dem Lazise am Gardasee (Foto: Lutz Michaelis)Fluss Sarca, der ihn als Mincio wieder verlässt und in den Po mündet. Im See befinden sich auch einige Inseln, die teilweise besucht werden können. Die Fläche des Gardasees teilen sich drei Provinzen, Trentino im Norden, Verona im Osten und Brescia im Westen.

Olivenbäume (Foto: Lutz Michaelis)Aufgrund seiner Lage ist das Klima sub-mediterran, mit heißen Sommern und milden Wintern. Dementsprechend ist auch die Vegetation. So findet man Zypressen, Olivenbäume, Zedern, Oleander und Palmen. An den Hängen gedeihen Agaven, Opuntien und Kapernsträucher. In der Vergangenheit war der Gardasee berühmt für seine Orangerien. Der Zitronen- und Orangenanbau ist inzwischen nicht mehr ökonomisch und wird nur noch an wenigen Stellen für den Tourismus betrieben. Ein Beispiel dafür ist Limone sul Garda. Heute findet man im Norden Weinanbau und im Osten und Süden Olivenhaine.

Malcesine am Gardasee (Foto: Lutz Michaelis)Durch die günstige Erreichbarkeit ist der Gardasee ein beliebtes Reiseziel der Deutschen. Geprägt vom Tourismus entstanden rund um den See zahlreiche Hotels, Pensionen und Campingplätze. Die Saison erstreckt sich, wegen der kühlen Winter, von April bis Oktober.

Gardasee (Foto: Lutz Michaelis)Auch die junge Generation hat den Gardasee als Urlaubsziel entdeckt. Besonders die Segler und Surfer kommen wegen der günstigen Bedingungen in den nördlichen Teil. Dort sorgen die Winde Peler in den Morgenstunden und Ora am Nachmittag für ideale Voraussetzungen. Aber auch Mountainbiker zieht es in die den See umgebenden Berge.

Es gibt also viele Gründe den Gardasee zu besuchen.

 

Flagge - Italien (Lizenz: Public Domain)

zum Seitenanfang

Home

   

Lizenz-Beschreibungen ... hier.

w w w . l u t z m i c h a e l i s . c o m