Lutz Michaelis
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Ringo Starr

Ringo Starr 2007 (Foto: Tina 63, Lizenz: PD-self)Ringo Starr (*07.07.1940 in Liverpool, England, als Richard Starkey) war der Schlagzeuger der Beatles. Er ersetzte am 16.08.1962 bei den Aufnahmen zur ersten Platte Pete Best, der für nicht gut genug befunden wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt war er Schlagzeuger in der Band "Rory Storm & the Hurricanes". Durch gemeinsame Auftritte der Bands hatte er zu diesem Zeitpunkt schon engen Kontakt mit John Lennon, Paul McCartney und George Harrison. Doch auch Ringo Starr wurde auf Wunsch des Produzenten George Martin während der zweiten Aufnahme-Session durch Andy White ersetzt. Im Sommer 1964 musste er nochmals für einige Konzerte pausieren. Wegen einer Mandelentzündung spielte Jimmy Nicol für ihn.

Ringo Starr kam während eines längeren Krankenhausaufenthaltes in jungen Jahren eher aus Zeitvertreib zum Schlagzeugspiel. Aus den Anfängen mit einem Topf wurde einer der weltbesten Schlagzeuger. Sein Stil prägte das Klangbild der Beatles entscheidend mit. Phil Collins meinte z.B. in einem Interview 1992 für die Fernsehdokumentation "The Making Of Sgt. Pepper": "Ringo ist stark unterbewertet. Die Drumfills von A Day In The Life sind ausgesprochen komplex. Man könnte einen großen Schlagzeuger von heute nehmen und ihm sagen: So soll es klingen. Sie würden nicht wissen, was sie tun sollen."  Weitere Beispiele für sein exzellentes Schlagzeugspiel sind die Titel "Come Together" und "Strawberry Fields Forever".

Singen und Komponieren waren nicht unbedingt Ringo Starr's Stärken. Dennoch sang er auf jedem Album mindestens einen Titel. Meist wurden sie von John Lennon und Paul McCartney speziell für ihn geschrieben und kamen seinem beschränkten Tonumfang entgegen. Der bekannteste Titel ist wohl "Yellow Submarine". Allerdings stammen auch zwei Kompositionen von ihm selbst: "Octopus's Garden" und "Don't Pass Me By".

Nach den Beatles veröffentlichte Ringo Starr zahlreiche Platten, die auch Eigenkompositionen enthielten. Der internationale Erfolg hielt sich aber in Grenzen. Allerdings erreichten 1973 zwei Singles Platz 1 der US-Hitparade. Ringo Starr gelang es dabei immer wieder seine Ex-Kollegen zur Mitarbeit zu gewinnen. So kam es auf seinem dritten Album "Ringo" zu einer "Wiedervereinigung" der Beatles.


Ringo Starr verkündet am 07.07.2011 vor dem Hard Rock Cafe Hamburg: Peace & Love! (Video embedded: youtube.com)


Neben seinen Solo-Veröffentlichungen tourte Ringo Starr regelmäßig mit wechselnder Besetzung unter dem Namen "Ringo Starr and His All Starr Band". So war er auch 2011 für einige Konzerte in Deutschland.

Sein letztes Studioalbum "Postcards From Paradise" erschien Anfang 2015. Ein typisches Ringo-Album mit abwechslungsreichen Songs und einem Schlagzeugspiel, wie zu seinen besten Beatleszeiten.

   

Alben

1970: Sentimental Journey
1970: Beaucoups Of Blues
1973: Ringo
1974: Goodnight Vienna
1976: Ringo's Rotogravure
1976: Blast From Your Past (Best-Of 1970-1974)
1977: Scouse The Mouse (Kinderhörspiel)
1977: Ringo The 4th
1978: Bad Boy
1981: Stop And Smell The Roses

1983: Old Wave
1989: Starr Struck (Best-Of 1976-1983)
1992: Time Takes Time
1998: Vertical Man
1999: I Wanna Be Santa Claus
2001: The Anthology ... So Far
         (Ringo & His All Starr Band und unveröffentlichte Aufnahmen)

2003: Ringo Rama
2005: Choose Love
2007: Photograph - The Very Best Of (1970-2005)
2008: Liverpool 8
2008: Ringo 5.1 - The Surround Sound Collection
         (Best Of Audio-DVD im 5.1 Mix und CD)
2010: Y Not
2012: Ringo 2012
2015: Postcards From Paradise

Die zahlreichen Konzertalben (Ringo Starr & His All Starr Band) sind nicht aufgeführt.

   

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